Jedenfalls scheint mir in diesen Tagen die von uns getroffene Entscheidung als äußerst gut, erst im April auf große Reise zu gehen. Ich hoffe, die Natur hat sich bis dahin wieder normalisiert und zu einem üblichen Tag- und Nachtwechsel zurückgefunden. Auch wärmer könnte es sein, wenn wir nicht auf den Fahrrädern erfrieren wollen. Ich bin diesbezüglich einfach mal recht optimistisch, schließlich beginnt auch die Urlaubsvorsaison in den Wochen nach Ostern so langsam, in der sich vor allem Rentner und Kinderlose dem Sonnenbaden in Südeuropa hingeben wollen. Dass diese wegen einer verrückt spielenden Umwelt in 2008 ausfallen soll, ist mir glücklicherweise noch nicht zu Ohren gekommen. Vielleicht kennt ja einer meiner Mitstreiter die Antwort auf diese Wetter- und Helligkeitsphänomene. Ich sollte möglicherweise einen der beiden fragen, ehe ich mir noch länger den Kopf darüber zerbreche. Wenigstens bin ich mir inzwischen ganz sicher, dass es keine Globale Erwärmung gibt. Man muss schon so einige Hebel in Bewegung setzen, um mich dazu zu bringen, draußen eine Jacke zu tragen. Diese grimmige Globale Erkältung (man beachte die Großschreibung, ich habe ein Monster geschaffen) hat mich soweit gebracht.
Eigentlich tut dies aber alles nichts zur Sache - zum zweiten Mal. Ich wünschte, ich könnte viel Neues berichten. Kann ich aber nicht. Keine Zweifel an den bestehenden Plänen, aber auch kaum neue Ideen oder genauere Überlegungen. Otti berichtete mir vor einigen Tagen, er habe Großes geleistet, was die Vorbereitung unserer Tour angeht. Stolz schickte er mir ein Foto von seinem Taschenmesser, dass er kurz zuvor geschärft hatte. Eine unschlagbare Allzweckwaffe sei das Messer, praktisch für alles verwendbar. Neben dem Öffnen von Verpackungen aller Art und der Verteidigung gegen diebische Franzosen plant Otti, mit seinem Messer einen Apfel zu Zerschneiden, um diesen im Anschluss unter einem französischen Apfelbaum genüsslich zu verspeisen. "Das wollte ich schon immer mal unter 'nem Baum liegend mit 'nem Messer machen", so der Hobbyradler zu mir - um mal für die Länge eines Satzes meinen sonst üblichen Schreibstil im Lokalteil einer regionalen Zeitung anzubringen. Das Höllenwerkzeug, die größte Innovation im Zuge unserer Tourplanung in den letzten Wochen, soll an dieser Stelle nicht mit falscher Bescheidenheit den versierten Lesern dieses Blogs vorenthalten werden.
Der Russe ist immernoch bei der Bundeswehr, mehr oder weniger glücklich damit. Am 31. März ist er damit fertig. Provisorisch haben wir Montag, den 7. April als Abreisetag definiert. Rückkehr Mitte August. Mal sehen, ob diese Termine zu halten sind.
Die Suche nach einem vierten Mann dauert an. In Klausur.
Sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt, wird dies hier zu lesen sein. Bis dahin einen fröhlichen, dunklen und bitterkalten November.
Manuel
Die Überschrift wurde auf Vorschlag von Otti nachträglich von "Konstruktive Untätigkeit - Fluch oder Segen?" zur jetzigen geändert. Beide Varianten Meisterwerke in Form und Vollendung.
3 Kommentare:
ey jungs....handy is aber pflicht...ich halt es doch ohne eure mehr oder weniger schlauen kommentare nicht aus....
Mehr oder weniger glücklich mit der Bundeswehr, gehts dir noch gut... Aber wenigstens hab ich jetzt die Hälfte rum. Das tröstet mich. Hält mich am Leben.
U
R
CRAZY
... so me wants 2 join ^^
Kracker Jack
Ganz recht, Freunde. Das war ich!
Und warum steht da verdammt nochmal, dass man HTML-Tags verwenden kann, wenn es doch nicht geht?
Verdammte Metzger...
Es grüßt Keulus Maximus (<- ganz recht... ich hatte Latein!)
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